Magnesium für Pferde
Nervenstark im Viereck und Parcours
Kaum eine andere Nation begeistert sich mehr für Pferde als Deutschland. Die edlen Tiere werden vor allem als verlässliche Partner im Breiten- und Freizeitsport geschätzt. Ungefähr jedes zehnte Pferd startet auf Turnieren – meist in Disziplinen wie Dressur, Springen und Vielseitigkeit. Oft reisen die vierbeinigen Athleten von einem Wettkampfort zum anderen, um im Viereck oder Parcours ihre Fähigkeiten zu beweisen.
Neben starken Nerven erfordert dies viel Kraft, Ausdauer und Konzentration. Eine ausreichende Versorgung mit Magnesium trägt dazu bei, dass Sportpferde den körperlichen und psychischen Anstrengungen gewachsen sind.
Unverzichtbar für Gesundheit und Beweglichkeit
Magnesium ist für die Leistungsfähigkeit und Muskulatur der Pferde unverzichtbar und wird aufgrund seiner zentralen Rolle im Organismus auch oft als „Power-, Muskel- oder Anti-Stress-Mineral“ bezeichnet. Jeder energieabhängige Vorgang im Körper – von der Muskeltätigkeit bis hin zu den Leistungen der inneren Organe – hängt davon ab, dass ausreichend Magnesium vorhanden ist. Denn es steuert die Energiegewinnung in den Körperzellen sowie das Zusammenspiel von Nerven und Muskeln und ist notwendig für die Eiweißsynthese. Magnesium hat des Weiteren eine elementare Bedeutung zur Erhaltung von Skelett und Zähnen und ist Aktivator von zahlreichen Enzymen. Somit ist es unerlässlich für die Leistungsfähigkeit der Pferde im Training wie auf Wettkämpfen und unterstützt zudem langfristig die Gesundheit.
Magnesiummangel stresst tierisch
Magnesiumdefizite wirken sich unter anderem auf die Muskel- und Nervenfunktion aus. Die betroffenen Tiere zeigen nicht die gewünschte Gang- und Arbeitsfreude, neigen zu Verspannungen und regenerieren sich langsamer. Zu beachten sind vor allem psychische Auffälligkeiten: Die Pferde sind nervös, schreckhaft und scheuen manchmal ohne ersichtlichen Anlass. Da ihr Körper bei anhaltender Mangelsituation Magnesium aus den Knochen löst, werden diese dadurch nach und nach demineralisiert. Darüber hinaus kann der gesamte Bewegungsapparat in Mitleidenschaft gezogen werden, was Verletzungen begünstigt.
Sportpferde haben einen erhöhten Bedarf
Wie bei uns Menschen steigt auch bei Pferden der Magnesiumbedarf in Stresssituationen und durch vermehrtes Schwitzen bei der Arbeit. Gerade Turnier- und Sportpferde scheiden den wichtigen Mineralstoff vermehrt aus – ein mehr oder weniger ausgeprägter Mangel an Magnesium kann die Folge sein. Da der Organismus den Mineralstoff nicht selbst herstellen kann, muss der Tagesbedarf bei ausgewachsenen Pferden von 10 bis 12 g (bei Trächtigkeit ca. 11 g, in der Laktation bis 19 g) mit dem Rau- und Kraftfutter aufgenommen werden. Allerdings: Viele Produkte liefern nicht genug Magnesium. Eine Reihe von Faktoren kann zudem den Magnesiumbedarf erhöhen – häufige Durchfallerkrankungen, höheres Alter, trächtige Stuten und säugende Fohlen oder körperliche und seelische Belastungen wie Stallwechsel oder Klimaveränderungen. Bei Turnierpferden kommt oft vieles zusammen – schließlich trainieren sie besonders intensiv, sind häufig im Transporter unterwegs und werden in wechselnder Umgebung untergebracht.
Zusätzliches Magnesium ist wichtig für Gelassenheit, Vitalität und Wohlbefinden
Gerade bei Sport- und Leistungspferden sowie Zuchtstuten, aber auch in Belastungsphasen wie dem Fellwechsel kann es sinnvoll sein, die Magnesiumversorgung aufzustocken. Die Eigenschaften des Mineralstoffs wirken sich positiv auf die Vitalität und das Wohlbefinden aus und tragen zur Ausgeglichenheit von Haus- und Nutztieren bei. Der Ausgleich eines Magnesiummangels kann die Stresstoleranz fördern, muskulären Verspannungen entgegenwirken sowie die körperliche Belastbarkeit und Ausdauerleistung verbessern. Besonders bei Turnier- und Sportpferden kann dadurch die Verletzungsgefahr minimiert und der gesamte Stoffwechsel unterstützt werden.